Beschreibung
Warum tragen Schollen beide Augen an einer Körperseite? Wie füttert man einen Hummer? Wie fühlt es sich an, wenn einem ein Krebs über die Hand läuft? Und: Wie lebt eine Seenadel?
Antworten auf solche Fragen gibt es in der Meeresbiologischen Station in Laboe. Seit 1999 haben Besucherinnen und Besucher in der privaten Einrichtung die Chance, dem Leben in der Ostsee und der Förde ganz nah zu kommen.
In 30 Aquarien kann man Meeresbewohner von Nahem betrachten und mehr über ihren Lebensraum erfahren.
Wo heute Schulklassen, Studentengruppen und Touristinnen und Touristen das Unterwasserleben begutachten, war früher übrigens das Waschhaus eines Campingplatzes. Toiletten und Waschbecken haben in den Neunzigerjahren Seminarräumen, Laboren und Aquarien Platz gemacht.
Mit der Einrichtung der Meeresbiologischen Station konnte der Diplom-Biologe Karl Deutschmann seinerzeit den Abriss des Gebäudes verhindern. Heute steht der Fachmann interessierten Gästen Rede und Antwort zum Leben unter Wasser.
